Christiane F. Wir Kinder vom Bahnhof Zoo - Christiane F. Serie Adaptiert von Christiane Felscherinows Wir Kinder vom Bahnhof Zoo, wird diese Woche ausgestrahlt

Nach Christiane Felscherinows autobiografischem Buch Wir Kinder vom Bahnhof Zoo trifft diese Woche Christiane F. auf das Publikum. Uli Edel führte 1981 Regie bei der Verfilmung der Geschichte.

Das 1981 vom deutschen Regisseur Uli Edel produzierte Independent-Drama Christiane F. wurde als Fernsehserie adaptiert. Philipp Kadelbach führte Regie bei der 8-teiligen Serie. Kadelbach beschreibt die Serie als „unsere Interpretation der damaligen Erlebnisse von Christiane und ihren Freunden“. benutzte Erklärungen.

Das 1978 erschienene Buch Wir Kinder vom Bahnhof Zoo wurde von Christiane Vera Felscherinow geschrieben. Ausführliche Interviews von Felscherinow mit zwei Journalisten bilden das Rückgrat des Romans. Das Buch, das zwei Jahre nach Erscheinen für die große Leinwand adaptiert wurde, schaffte es in die Bestsellerliste und der Film wurde als Kult bezeichnet.

Diesmal modern interpretiert, handelt das Werk von der Geschichte eines Mädchens, das in den 1970er Jahren in West-Berlin in die Prostitution und Drogensucht verschleppt wurde. Die Low-Budget-Adaption des autobiografischen Romans von 1981 zeigt die Einflüsse von Heroin und porträtiert eine verlorene Generation Berliner Jugend. Der Soundtrack des mit jungen Namen besetzten Films wurde von David Bowie vorbereitet.

Die Schöpfer von Christiane F. offenbaren ihr Ziel, eine universelle Geschichte über die Jugend zu erzählen

Mit seinen atemberaubenden Szenen wurde der Film später dafür kritisiert, das West-Berlin der 1970er Jahre als Zentrum für Sex, Drogen und experimentelle Musik zu verherrlichen. Für diejenigen, die den damaligen Zustand der Stadt kennen, vermittelt sie jedoch genau die Auswirkungen der Zeit des Kalten Krieges, die von der Berliner Mauer umgeben und von West- und Osteuropa abgeschnitten war. Die Serie, die diese Woche auf die Zuschauer trifft, steht vor der Ausstrahlung im Fokus der Kritik.

Die Berliner Zeitung Die Tageszeitung schrieb, dass die Serie nicht die kulturelle, soziale und politische Wirkung wiedererlangen könne, die sie während des Films von 1981 geschaffen habe. Darüber hinaus fragte die Zeitung: „Ist es wirklich notwendig, einem ikonischen 40 Jahre alten Film, der eine ganze Generation beeinflusst hat, eine neue Bedeutung zu geben und ihn in die Gegenwart und hier zu tragen?“ Als er die Frage stellte, drückte er seine Vorurteile gegenüber der Serie aus.

Gedreht wurde die Serie in Prag und Berlin. Die Produzenten der Serie geben hingegen an, kein Problem damit zu haben, die Atmosphäre des Vorgängerfilms wiederzugeben. Sie geben an, dass ihr Ziel darin besteht, eine universelle Geschichte darüber zu erzählen, wie junge Menschen ihren Platz in der Welt finden.

In der Geschichte, die in den späten 1970er und frühen 80er Jahren voranschreitet, wurde die von Bowie vorbereitete Musik durch Musikgenres wie Punk und Hip-Hop aus den letzten 20 Jahren ersetzt. Die von den Schauspielern verwendeten Slang-Begriffe werden mit Ausdrücken aus heutiger und damaliger Zeit gemischt. Die Darbietungen der jungen Schauspieler wurden jedoch von den Kritikern gelobt. Die 22-jährige Hauptdarstellerin Jana McKinnon sagt, sie habe die derzeit in Berlin lebende Christiane Felscherinow nicht getroffen, aber ihr Buch gelesen und sich mit zwei Journalisten des Magazins „Stern“ beraten, die Felscherinow während der Vorbereitung auf die Rolle interviewten. Er gibt auch an, dass er Experten zum Drogenkonsum konsultiert.

In ihrer Fortsetzung Christiane F. Mein zweites Leben aus dem Jahr 2013 beschreibt Christiane Felscherinow ihre anhaltenden Nöte. Darunter ist der Verlust des Sorgerechts für seinen Sohn und der Prozess, sich einem Methadonprogramm anzuschließen, um seine Gewohnheit zu brechen.

Die Serie wird am 20. Februar in unserem Land auf BluTv ausgestrahlt.

Von melike

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.